Chronik der Gemeinde Flintbek

Die Gründung der Gemeinde Flintbek fiel in die Zeit kurz nach dem 2. Weltkrieg. Mit den Flüchtlingsströmen aus den Ostgebieten Deutschlands gelangten auch Gläubige der Neuapostolischen Kirche in die Umgebung von Flintbek. Die Gläubigen hatten zunächst weite Wege zurückzulegen, um an den Gottesdiensten in Kiel teilzunehmen. Ab September 1947 fanden dann in wechselnden Klassenräumen der Flintbeker Schulen regelmäßig am Sonntagvormittag Gottesdienste statt. Zu den Abendgottesdiensten sowie zu allen weiteren kirchlichen Aktivitäten fuhren die Glaubensgeschwister in die Gemeinde Kiel-Gaarden (jetzt Kiel-Ost).

Am 20. Dezember 1990 erhielt die Gemeinde eine eigene Kirche in

Flintbek, Op’n Barg 4,

die damit zum Zentrum des kirchlichen Lebens für die neuapostolischen Christen aus Flintbek und den umgebenden Ortschaften wurde. Die Gemeinde gehört seit ihrer Gründung dem Unterbezirk Kiel an.

Im Jahre 1997 konnte die Gemeinde ihr 50-jähriges Jubiläum feierlich begehen.

Wie in jeder Gemeinde gibt es auch in Flintbek ständig Veränderungen im Gemeindeleben. Derzeit zählen 82 Mitglieder - davon 7 Kinder – zur Gemeinde (Stand:10.10.2010).

Seelsorgerisch wird die Gemeinde von drei Priestern, 4 Diakoninnen und einem Diakon betreut.

Neben den Gottesdiensten, die am Sonntag um 10:00 Uhr und am Mittwoch um 19:30 Uhr stattfinden, gibt es weitere Aktivitäten wie Seniorentreffen und –ausflüge und Sonntagsschule für Kinder. Ein gemischter Chor wirkt bei den Gottesdiensten mit.